Liebe Krimifreunde, es geht weiter. Krimi 2.0 ist Euer Projekt und wir brauchen und wollen Eure Meinung und Mitarbeit.
Am Montag, den 22.03.2010 treffen sich der Produzent, der Regisseur und die sechs Autoren zum ersten gemeinsamen Brainstorming, nachdem sich alle Parteien schon eigenständig Gedanken über das Projekt gemacht haben.
Mathias Vietmeier wird mit Foto- und Videokamera dieses Treffen begleiten und wir werden Euch über Twitter und Facebook daran teilhaben lassen.
Bei den ersten Telefon-Konferenzen sind die logische Fragen aufgetaucht, die bei einem Krimi eine der wichtigsten Fragen überhaupt sind:
WAS IST PASSIERT? WELCHEN FALL LÖST UNSER HELD?
Ist es, wie im Bild oben dargestellt, ein Mord? Ist das zu klassisch? Was denkt Ihr?
Schreibt uns über die Kommentarfunktion Eure Vorschläge bis Sonntag Abend um 19.00 Uhr. Wir sind gespannt und freuen uns auf Eure Ideen.
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Der Tote wird erhängt aufgefunden, allerdings stellt sich im Verlauf heraus, dass er über Wochen langsam vergiftet wurde.
Lets get it going
Der Täter, die ehem. Geliebte des Opfers, fällt nicht auf, weil sie weder im Strickwaren- noch im Betäubungsmittelgeschäft tätig ist. Jedoch ist ihr Stiefvater der Sohn eines Großindustriellen, der via Internet eine Apotheke betreibt…
Kennt ihr “Schwarz Rot Gold” ? Wie wäre es mit einem modernen Revival?
Ich finde Fälle interessant, die da beginnen, wo herkömmliche Krimis enden. Also zb Zeit weiterer Ermittlungen, u Haft Prozess
Ich wär für eine Entführung, die vom Protagonisten beobachtet wird und sich dann später zu einem Mordfall entwickelt. Dem ganzen kann man dann etwas ganz großes hintenan stellen, wodurch der ursprüngliche Fall sich als Spitze des Eisbergs entpuppt.
Der Ermittler gräbt somit immer tiefer und tiefer und findet sich irgendwann mitten im Sumpf des Verbechens wieder.
Eine misteriöse Leiche, die keiner zu kennen scheint, taucht in einem verlassenen Gebäude auf. Der Ermittler, dieser Mann der den Kick sucht, findet die Leiche durch Zufall.
Er mekrt dass die pOlizei nicht wieter kommt, will selber ermitteln und findet nach und nach raus dass die Leiche, die er noch nie gesehen hat, seine Tochter/Sohn aus einer Affäre ist. Ist natürlich nur die Sptze des Eisberges. Der SOhn/die Tochter war in Falschgeld/Mafia/ illegalen Wetten verstrickt. Der Ermittler muss immer tiefer nachforschen, evtl sogar der Mafia/der Organisation beitreten um mehr raus zu finden.
Ich komme wieder mit meinen zeitnahen/aktuellen Geschehnissen =)
Lebensmittelskandal, Energiewirtschaft/Giftmüllentsorgung, Bankenkrise (und ihre Verstrickung in Kriege usw.), vllt. Computerviren/Hacker, die ganze Konzerne, Staaten usw. lahmlegen können (Estland, Georgien) oder den Focusbericht über große Anwaltskanzleien deren Einfluss immer größer wird, einfließen lassen. Man kann auch spielerisch/komödiantisch mit ernsten Themen umgehen. Mord schließt sich hier für mich gar nicht aus, es wäre doch viel spannender!
Fernab von der Geschichte ist mein zweiter Vorschlag eine Reihe von versuchten Attentaten, die als Unfälle getarnt sind. Unser Protagonist kriegt einen solchen Fall mit, aber aufgrund mangelnder Beweise / “der Fall ist doch klar” glaubt man ihm nicht. Eine Reihe solcher Vorfälle/Anschläge auf ihn könnte man mit Sicherheit mit viel Charme und Ironie zeigen.
Da es eine Komödie wird, würde ich keinen Mord als Fall nehmen, sondern eher den Diebstahl eines Gegenstandes, den eigentlich keiner haben will und der Diebstahl an sich schon komisch wirkt. beispielsweise eine pottenhässliche superschwere Büste, bei dem die Eigentümerin froh ist, dass sie weg ist und der Eigentümer auf die Suche macht, das Ding wiederzubekommen. Ende von Lied ist der völlig überraschte Blick der Gattin, als diese Ding wieder da ist…
lasst Euch was Lustiges einfallen.
Liebe Grüße aus Nicaragua
Stefan
mord ist und bleibt ja nunmal die königsdisziplin des genres krimi… dennoch soll es ja eine art komödie werden-
mir schwebt dafür eine verwechslungsgeschichte vor, evtl ähnlich wie in dem roman puppenmord von tom sharpe. der kommissar könnte fälschlicherweise selbst in verdacht kommen und im bemühen sich reinzuwaschen stößt er seine verlobte vor den kopf, macht sich bei der familie und den nachbarn unbeliebt und steht am ende ganz alleine da wenn er entdeckt wer die sache gegen ihn abgekartet hat (vielleicht ein enttäuschter konkurrent/mitbewerber/oder wieder freigekommener eingelochter?). dann könnte es einen rasanten showdown geben in dessen verlauf er alle vorher vergrätzten personen doch nacheinander wieder von seiner unschuld überzeugen kann so daß am schluss alle zusammen den wahren missetäter stellen und zur rechenschaft ziehen… für eine komödie müsste nichtmal ein echter mord geschehen sein, es könnte auch die vortäuschung oder das missverständnis es hätte einen gegeben, ausreichen.
wenn mir nochwas einfällt, schreibe ich wieder! *g*
greets, ellen
Ähm, schon vergessen: Unser Held ist kein Kommissar!
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Ein Pfaff hängt im Glockenturm. Der Privatermittler, der zufällig auf der Suche nach seiner entlaufenen pubertierenden Tochter, in das kleine verschrobene niederbayerische Dorf kommt, trifft auf eine Mauer des Schweigens ….. Es stellt sich heraus, dass der Pfaff einen regen Verschleiss von Messdienern hatte. Niemand kam mit ihm aus und niemand wurde mit ihm warm. Einzige Verbündete des Privatermittlers wird die etwas skurrile Dorfhebamme, die ihm ihre Hilfe quid pro quo anbietet …
Sie schleicht mit ihm im Dunkeln über Friedhöfe, er hilft bei der Geburt eines Milchviehs, während der örtliche Tierarzt wie immer betrunken bei Weisswurst, Weissbier und Brezel im Dorfgasthaus hockt.
Auf Umwegen finden die beiden sowohl den Mörder als auch die pubertierende Tochter .
Niederbayerische Dörfer sind geradezu prädestiniert für skurrile und witzige Charaktere, nicht, dass ich etwas gg Niederbayern im Besonderen hätte
Wichtig, dass die Charaktere alle die Möglichkeit haben, eine 2. Seite zu zeigen ( Wer verbirgt denn hier was … )
Bin gespannt und wünsche euch viel Spass beim Brainstorming. Ehrlich gesagt würde ich zu gern Mäuschen spielen …
Liebe Grüße
drsarkozy
Ach so ja. Habe ganz vergessen, dass ich es noch witzig fände, wenn hier verschiedene Dialekte aufeinander treffen, z.B. Pällzisch trifft Bayerisch oder so
Ich glaube, dass selbst den abgebrühtesten Privatermittler die karge Antwort ” Jo mei!” auf Dauer aus der Fassung bringen kann …
So. Nu aber Schluss.
Liebe Grüße
drsarkozy
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hab nicht alle votings im kopf behalten… die geschichte die ich oben anreisse würde natürlich auch, oder sogar besser mit dem privatmann der den kick sucht, funktionieren. der widersacher könnte etwas beobachten und es ihn für ein verbrechen halten lassen, während unser held eben in den verdacht gerät dieses verbrechen begangen zu haben… usw… wie oben.
greets, ellen
Hier immer der Überblick über alle Votings: Link
es sollte nicht “der widersacher könnte etwas beobachten und es ihn für ein verbrechen halten lassen, während unser held eben in den verdacht gerät dieses verbrechen begangen zu haben…” heißen, sondern “der widersacher könnte unseren protagonisten etwas beobachten machen und es ihn für ein verbrechen halten lassen, während unser held eben in den verdacht gerät dieses verbrechen begangen zu haben…”
Also mal abgesehen von den bereits vorgeschlagenen Verbrechensarten (Mord, Diebstahl, Entführung)würde ich gerne eine temporeiche Komödie sehen, denn die gibt’s selten genug. (“After Hours” ist cool: 1 Nacht in der der Held plötzlich…na ja, schaut ihn an
)
Unser Held sollte sich einerseits Bedrohung von Gangstern und Cops ausgesetzt sehen (keiner glaubt ihm, keiner will ihn haben)und andererseits ständig der Tücke begegnen, wenn scheinbar Selbstverständliches, nich mehr funktioniert: kein Internet-Zugang, wo-ist-meine-Yoga-Matte o.ä.)
Entführung klingt gut, denn da gibt es ein mögliches Happy End aber auch ‘ne Chance auf einen spannenden Show Down. Ein Held der wie du und ich ist, aber plötzlich unter völlig neuen Parametern agieren muss/will.
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…. ich sage nur “hangover” … das mit einem mord gekoppelt … wäre der brüller ….
dialektkonflikt ist wunderbar … ganz nach dem schema :….” di pack i a nö ” … entschuldigung aber ich spreche kein italienisch …
Ich will Zombies! (Und keiner glaubt dem Ermittler…)
Was ich schon immer mal in einem Krimi erleben wollte, war, dass der eigentliche Ermittler nach 2 Minuten umgelegt wird und damit die Sache zu einem sehr plötzlichen Ende kommt. Spannend wäre dann, wie man schreiberisch aus dieser Misere wieder rauskommt, aber sicherlich auch lustig. Interessant wäre, wenn man für die Besetzung alle bekannten Stereotypen umdrehen würde, also die typisch Bösen mit den typisch Guten besetzen und umgekehrt.
Da es sich um einen Krimi-2-Null handelt, muss der Held natürlich permanent irgendwas im Internet machen, da könnten dann auch ein oder zwei Leichen auftauchen, die er per Facebook findet, oder so ähnlich. Cool wäre dann auch noch, wenn er einen geheimnisvollen Ratgeber hätte, der sich bei ihm nur per Skype meldet und von dem er nicht weiß, ob er böse oder gut ist. Wichtig wäre, dass im entscheidenden Augenblick dann das Netz ausfällt. Alternativ könnte er Online-Cluedo spielen und seine Buddies mitentscheiden lassen, wer der Mörder ist.
Außerdem wünsche ich mir eine Verfolgungsjagd, die in einem Stau auf der A8 endet – das gab es so auch noch nicht.
Nochwas: Dialektwitze sind seit den Achtzigern und den verrückten Flugzeugen / Raumschiffen, beziehungsweise Bud Spencer Filmen, sowas von komplett out, das bitte nicht.
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Die Idee von Stefan aus Nicaragua finde ich interessant und ausbauwürdig:
Ähnlich wie bei den “12 Stühlen” sind in ultrahäßlichen Kunstgegenständen (dicke Putten o.ä.) Hinweise auf eine Art Schatz versteckt. Mindestens zwei Parteien wissen um diese Hinweise und versuchen, in den Besitz der “Kunstwerke” zu kommen.
Die Teile werden gestohlen … und in anrüchiger Art und Weise (in verfänglichen Positionen oder an ungewöhnlichen Orten) wieder auftauchen.
Vielleicht kann man dias weiterentwickeln?! Ich vertraue auf Euch!!
Der Post von BSEplus klingt für mich nach rosarotem Panther. Vielleicht sollten wir uns auf eher deutsche Krimitradtitionen zurück besinnen und eher was im Stile von “Der Kommissar” oder “Derrick” machen, das kombiniert mit Luwitschem und Wilderschem Humor, à la 1-2-3 zu einer eigenständigen Sache werden könnte. Wenn wir schon so kreative Schreiber haben, dann muß hier doch was neues entstehen -wir sollten nicht versuchen, den Einheitsbrei aus dem TV auch noch im Internet zu reproduzieren.
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Ich fände es sehr interessant den Fall im Kreis von Organisierter Kriminalität, Politik und Wirtschaft anzusiedeln.
Ist vorallem sehr realitätsnah