Die letzten 24 Stunden entbehren nicht einer gewissen Dramatik. Die Bewerbung der Schauspieler und ein spannendes Voting waren im 1-Jahres-Zeitplan des Projekts wichtig, um die Verbreitung der Idee zu fördern. Dass dieser Akt zu kippen drohte, und damit das ganze wunderbare Projekt zum Kippen bringen könnte, war nicht vorherzusehen.
“Krimi 2.0″ soll nicht sterben.
Der Schock der vielen formal “falschen” Bewerbungen liess uns die Reissleine ziehen. Doch die Reissleine ziehen kann man in diesem Fall tatsächlich bildlich sehen. Wenn man beim Fallschirmspringen die Reissleine zieht, öffnet sich der Fallschirm. Sollte der versagen, gibt es noch einen Rettungsschirm. Diesen nutzen wir jetzt. Wir segeln weiter. Die vielen Mails und Kommentare von Euch, den potentiellen Zuschauern und Fans des Projekts “Krimi 2.0″ haben uns bestärkt, das so zu tun.
Die aktuelle Situation der Bewerbungen der Schauspieler ist eine Momentaufnahme der technischen Zukunftsfähigkeit der Schauspieler. Viele haben eventuell noch nicht realisiert, dass Online-Casting in Zukunft zum Handwerk gehört wie die Kelle zum Maurer. Das wird eine Aufgabe sein, die es in den nächsten Monaten ebenfalls anzugehen gilt.
Der Mut, etwas Neues zu wagen, ist nicht gleichmässig auf die Menschen verteilt. Das betrifft fast jede Branche, in der es Veränderungen gibt. Mit unserem “Krimi 2.0″ – Weg gehen wir vielleicht noch einen Sonderweg, weil wir die potentiellen Zuschauer entscheiden lassen wollen statt der bisherigen klassischen Entscheider.
Der Mut der wenigen aber, die sich der neuen Situation stellen, soll belohnt werden. In einem Kommentar hiess es sinngemäß: “Wenn ich bei einer Versteigerung als einziger biete, erhalte ich auch den Zuschlag!” Das Leichen-Voting hat es gezeigt. Simone Arnold war die erste und lag lange vorne, weil sie eben den Mut hatte. Und ihr Mut wurde belohnt. Sie spielt die Leiche. Zusammen mit denen, die auch den Mut hatten und eine den Vorgaben entsprechende Bewerbung abliefern und dafür eine kleine Rolle erhalten.
Sollte für eine der 8 Hauptrollen eben nur eine korrekte Bewerbung eintreffen, dann soll es so eben auch so sein, dass diese Rolle von dem oder der Bewerber/in gespielt wird. Wir werden damit leben können. In spätestens 2 Jahren wird Online-Casting für die Vergabe von Rollen in Film-Produktionen normal sein. Das gedanklich zu ordnen und umzusetzen, wird für viele ein schwerer Weg sein. Für diejenigen, die ihn jetzt schon mutig vorangehen, soll der Mut auch belohnt werden.
Denn Ihr, die Fans und potentiellen Zuschauer, die ihr das Projekt fleissig verbreitet; Ihr, die so vieles bisher im Hintergrund für das Projekt geleistet habt; Ihr, die Musiker, die sich mit voller Hingabe an der Bewerbung für den Titelsong arbeitet; sechs wunderbare und preiswürdige Autoren; viele Unterstützer und Sponsoren stehen Gewehr bei Fuss; eine ganze Gemeinde in Bayern freut sich auf “Krimi 2.0″.
Und es gibt Schauspieler und Schauspielerinnen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben.
Enttäuschen wir sie nicht. Lasst uns “Krimi 2.0″ fortsetzen.
Wir haben die Reissleine gezogen, aber wir segeln weiter!

Yayyyyy!!! *freufreufreu*
TOP! Vielen Dank fürs dranbleiben. Wir werdens auch.
Jetzt erstrecht ^^
super daß es weitergeht! ich wäre auch gegen die einstellung des projekts- es mag der momentan recht antrengend gestalteten witterung geschuldet sein, daß einige leute die bewerbungs-anforderungen nicht recht verstanden haben… dann sollen eben die eine chance bekommen, die die korrekten bewerbungen eingereicht haben!
um es nochmal anzumerken: die erfahrung zeigt daß für viele menschen das internet nicht so selbstverständlich zum leben gehört wie für “uns”- und denen ist oft alles zuviel: sich damit zu beschäftigen, den rechten umgang zu erlernen oder einfach nur jeden tag mal “rein” zu kucken… aber ob solche leute die zukunft mitgestalten werden, ist eben fraglich- ebenso wie es unfraglich ist, daß das internet das medium der zukunft sein wird!
vielen dank jedenfalls an all die die sich für dieses unglaublich offene und mutige projekt einsetzen, und vor allem an dich, michael, der du soviel zeit und herzblut hier investierst.
auch wenn ich leider nicht so regelmäßig mitwirke wie das projekt es verdient hätte, wenn ich mehr zeit hätte, würde ich glatt auch noch einen michael-jäger-fanclub gründen!
ganz liebe grüße von ellen
das mit dem Fanclub lassen wir bitte, danke
Sehr gute Entscheidung!
warum man trash-mail.com als Adresse nutzen muss, ist mir schleierhaft. Oder ist das eine Sockenpuppe. Die braucht es in dem Fall nicht, da sich die absolute Mehrheit für Fortsetzung ausgesprochen hat
Und irgendwann wird sich in der Branche der geflügelte Satz durchsetzen: “Denk’ an den Mut der Leiche!”
Sehr schön! Auch das ist 2.0: Lösungen und Alternativen gemeinsam finden.
Hallo Michael, ich nutze für Kommentare in Blogs meistens eine trash-mail Adresse. Mein Kommentar war völlig ernst gemeint, d.h. ich freue mich wirklich dass das Projekt weitergeführt wird
Fein
Alles neue braucht seine Zeit und auch manchmal Wege drumherum, wenn es geradeaus mal nciht weitergeht. Ich wünsche dem Projekt alles Gute und drück die Daumen.
Bin sehr glücklich das Du das Projekt fortsetzt! Freu mich auf die Dreharbeiten!
Das finde ich echt eine gute Idee, es ist glaube ich schon von allen Beteiligten soviel Herzblut in das Projekt gesteckt, da wäre es wirklich schade. Obwohl man als “aussenstehender” das leicht sagen kann. Das Projekt soll sich ja selbst tragen, aber BITTE macht weiter!!!!!
werner
Ich freu mich, dass es weiter geht
und hoffe, dass zur Deadline dann wirklich noch ein paar Bewerbungen eintreffen. Aber ich seh es schon auch so wie die anderen, diejenigen, die eine korrekte Bewerbung abgegeben haben, sollen nicht bestraft werden und wenn sie die Einzigen sind, dann habe sie es sich eben verdient, die Rolle ohne Voting zu bekommen.
ich bin immer noch gespannt…
P.S.: ich gucke absichtlich nicht hier ren, möche ich mich doch vor eventuellen ´spoilern´schützen… aber wenn die singvØgel schon einen song dafür machen, so kommt man ja mal wieder nicht am webkrimi vorbei
Dich vor Spoilern zu schützen, wird schwer bei einem Projekt, das so offen kommuniziert