Das Drehbuch will geschrieben werden, denn wir haben nicht viel Zeit, aber viel vor.

Wir haben Euch gebeten, Vorschläge zu machen und aus diesen Euren Vorschlägen fassen wir mal zusammen:

Allen Vorschlägen gemein ist, dass der Haupt-Ermittler ein einfacher Mensch ist. Weder besonders ausgebildet, noch besonders aktiv im Normalfall. Er geht seinem Beruf nach, aber der füllt ihn offenbar nicht aus, denn sonst würde er sich nicht diesem Kick hingeben, ein Verbrechen (was auch immer passiert ist) alleine aufklären zu wollen. Die Nicht-Ausbildung zum Ermittler gibt genug Möglichkeiten, “komische” Situationen zu erleben. Doch auch “Film Noir” Elemente sind möglich.

Aus dramaturgischer/filmischer Sicht gesehen (was ist in einer Komödie umsetzbar?) haben wir drei mögliche Varianten für Euch zusammengestellt:

Variante 1:

Es gibt da diesen Mann, der auf irgendeine Art und Weise an die Akten kommt und den unlösbaren, bereits zu den Akten gelegten Fall löst, weil er der schönen Staatsanwältin oder Polizistin helfen will. Ist da Liebe im Spiel? Diese Variante bietet den Vorteil, dass man als Gegenspielerin eine Frau hat, also das alte Spiel Mann/Frau schreiben kann und die Gegensätze sich zum Schluss in Wohlgefallen auflösen können.

Variante 2:

Es gibt den Mann, der die Ermittlungen auf eigene Faust auf sich nimmt, weil einem Angehörigen (vor langer Zeit? – Möglichkeit des “Film Noir”-Rückblicks) etwas angetan wurde, bzw. er übers Netz davon erfahren hat. Bei dieser Variante ist zu beachten, dass wir eine Komödie drehen, also scheiden bestimmte Themen wie z.B. Missbrauch ausdrücklich aus. Wir sind sicher, Eure Zustimmung in diesem Punkt zu haben.

Variante 3:

Es gibt den Mann, der eigentlich Polizist werden wollte, aber auf irgendeine Art und Weise von einem Verbrechen erfährt und auf eigene Faust ermittelt, weil die Staatsmacht versagt bzw. zu früh aufgegeben hat. Dieser Mann kann ein begeisterter Krimi-Leser sein oder er wollte so gerne Polizist werden, musste aber doch den Hof des Vaters übernehmen. Diese Variante bietet die Möglichkeit, viele verschiedene Figuren zu etablieren und in den Rückblicken ebenfalls Elemente des “Film Noir” einzubauen. Damit wären diejenigen, die Film Noir auf Platz 2 wählten, zufrieden zu stellen.

Bitte stimmt ab bis morgen abend 19.00 Uhr:

Welche Variante bevorzugst Du?

  • Der Verliebte, der den Fall löst und damit die Schöne gewinnt (15%)
  • Der Mann, der das Verbrechen an einem Angehörigen aufklärt (23%)
  • Der Mann, der den Kick sucht und den Fall aufklärt (62%)
  • Ende der Abstimmung am: 10. März 2010 @ 18:59 Uhr
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Bild: ©Renate Kalloch / PIXELIO www.pixelio.de

10 Kommentare

  • Maxl151 sagt:

    eindeutig Variante 3 finde da kann man schön darauf ausbauen bzw schön ausschmücken

  • kepptn sagt:

    Variante 1 ist mir persönlich zu abgeschmackt. Bei jedem dritten Film gehts um verschmähte/unerkannte Liebe.

    Auch wenn Variante 3 meiner Idee gestern am nähesten kommt, habe ich hier für die Variante 2 gestimmt. Neben dem Film Nois (danke übrigens!) kann man auch das Web 2.0 schön einbinden. Z.B. kann die Hauptfigur eine für verschwunden oder gar tot gehaltene Person aus seiner Vergangenheit bei einem Portal oder Facebook wiederfinden. Das Verschwinden kann dann Film Noir mässig als Rückblende gezeigt werden.

  • markus sagt:

    Ihr macht es uns nicht einfach :-)
    Für eine Variante müssen wir uns aber entscheiden. Kurz mal nachdenken, welche Möglichkeiten die Varianten bieten könnten:

    Variante 1: “Sie” beachtet nur fachlich Ebenbürtige – “Er” ist es zwar nicht und kann es auch nie werden, aber trotzdem ist er am Ende der Gewinner.

    Variante 2: “Er” macht sich auf, das Verbrechen auf eigene Faust zu sühnen. Er ist jedoch hinter den/dem Falschen her…

    Variante 3: “Er” sieht eine Chance, es allen zu zeigen, die ihn ablehnten oder ihn an seinem Wunschberuf hinderten. Zwar macht er alles falsch, kommt aber gerade deshalb der Wahrheit auf die Spur.

    Einfacher ist die Wahl trotzdem nicht geworden, muss mich immer noch zwischen Variante 1 und 3 entscheiden. Auf das Abstimmungsergebnis bin ich gespannt und wähle Varian….. ;-)

  • Alex sagt:

    Meine persönliche Meinung…1 ist nichts neues, 2 habe ich schon gesehen und 3 ebenfalls nicht unbekannt, aber entspricht meiner gestrigen Idee am ehesten, lässt viel filmischen, szenerischen und erzählerischen Spielraum und könnte daher einzigartiger als 1/2 werden…

  • Pfefferoni sagt:

    Also bei Variante 3 und dem Versagen der Staatsmacht fiel mir doch spontan Vorratsdatenspeicherung und ähnliche Stasi 2.0 Geschichten ein. Evtl. kann man da was einbauen? Oder sollen politische Statements vermieden werden?

  • kepptn sagt:

    Auch wenn ich persönlich immernoch zur Variante 2 tendiere… Variante 3 bietet wirklich eine Menge Spielraum, z.B. könnte man die Gründe, warum der Protagonist es nicht zu Polizei schaffte zeigen und diese dann im Nachhinein bringen, indem er darin besser ist als die beteiligten Polizisten.

    So stelle ich mir z.B. vor, dass er im Sporttest schlecht abschnitt, bei einer Verfolgung zu Fuss allerdings einen Verdächtigen stellt, während die Polizisten hechelnd auf der Strecke blieben.

    Was aber die Web 2.0 Angelegenheiten angeht, sehe ich bei Variante 2 aber bessere Möglichkeiten. Z.B. dass man wie oben bereits erwähnt eine verschwunden geglaubte Person im Netz entdeckt, die Polizei dies allerdings nicht weiter verfolgen will und man auf eigene Faus zu ermitteln beginnt.

  • Tom sagt:

    Vom Thema her, favorisiere ich auch eher Nummer 2, aber denke, dass die Konstellation in Nummer 3 ermöglicht mehr Geschichte zu erzählen und eine größere Komplexität besitzen kann.

    Zum Einwand, dass es die Varianten nichts Neues sind, ist meine Meinung, dass wir ja auch nicht unbedingt alles neu erfinden müssen. Das wichtigste Neue ist, dass es ein Krimi von uns ist, bei dem jeder seine Ideen einbringen kann.

  • Tom sagt:

    mir gefällt zwar auch die 3 am besten, aber gegen eine schöne Staatsanwältin hat wohl niemand was einzuwenden. :)

  • kepptn sagt:

    @Tom: Naja, wo wir doch schonmal dabei sind was völlig neues zu machen liegt es doch nahe es richtig neu zu machen.

    @Tom: Es spricht ja auch nichts gegen eine schöne Staatsanwältin in Variante 3. Oder auch mal ne Idee: Eine schöne Gangsterbossin. ;)

  • MissMarple sagt:

    Mein Favorit ist Variante 3. Der kleine Lokalreporter der örtlichen Zeitung stösst auf Ungereimtheiten bei scheinbar harmlosen “Fällen”. Er ist kein Polizist geworden, da seine Vater und Großvater beides Polizisten waren und er die “Familientradition” aus reiner jugendlichen Opposition damals nicht fortsetzen wollte. Trotzdem kann er seine “Ermittlergene” nicht verleumden und tut sich mit der attraktiven Wirtin der Wurznhütte zusammen…

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