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und die Sache mit der Mehrheitsfindung.
Schwarze Schafe gibt es überall, und doch stellt sich immer wieder mal die Frage, ob man nicht ab und zu die Kirche im Dorf lassen sollte. Wir wollen eine Diskussion darüber anstossen, was nötig, was möglich, und was zukünftig umsetzbar erscheint.
Bei unserem ersten Voting wollten wir ursprünglich darauf verzichten, IP-Adressen zu loggen und Cookies zu setzen. Die Philosophie der Offenheit des Projekts “Krimi 2.0″ hat uns zu diesem Schritt veranlasst. Einige nutzten dies, um mehrfach für ihren persönlichen Favoriten abzustimmen.
Nun, diese Gefahr ist natürlich immer gegeben. Nach kurzer Diskussion darüber entschlossen wir uns also, Cookies zu setzen, um Mehrfach-Votes zu verhindern. Wieder kam eine Diskussion darüber auf, dass diese Sperre leicht umgangen werden könne. Nur durch Logging der IP-Adresse und Cookie sei eine grösstmögliche Sicherheit gegeben, dass kein Missbrauch des Votings stattfindet.
Nun gut, loggen wir ab jetzt, bzw. tun wir schon seit gestern.
Heute kam ein Vorschlag, das bisherige Voting zu löschen und neu zu starten. Wir sind dagegen! Abgesehen davon, dass auch wir davon ausgehen, dass die Menschen gut sind, sehen wir in der langen Laufzeit des ersten Votings die realistische Chance, eine Mehrheitsfindung zu erreichen, auch wenn eventuell am Anfang der Versuch gestartet wurde, das Voting durch die Offenheit der Einstellungen von IP-Logging und Cookie-Setzung missbräuchlich zu nutzen. Das Voting startete erst kürzlich und endet erst Ende Februar, genauer gesagt am 28.02.2010 um 23.59 Uhr und 59 Sekunden.
Ausserdem ist es relativ schwierig bis unmöglich, all die zu erreichen, die bisher ehrlich abgestimmt haben und nun in der sicheren Erwartung sind, ihre Entscheidung hat Einfluss genommen. Das hat sie auch, und genau deswegen wäre es eine Bestrafung derjenigen, die ehrlich waren, jetzt noch einmal zu starten.
Also akzeptieren wir in diesem Fall eher ein oder zwei schwarze Schafe und sehen lieber das Gute im Menschen, auch wenn das für manche blauäugig erscheinen mag. Aber mal ganz ehrlich. Wären wir nicht zuversichtlich, dass dieses Projekt ein Schritt in die richtige Richtung wäre, hätten wir niemals den ersten Schritt getan.
Wer von Euch allerdings in der glücklichen Lage ist, ein Unternehmen zu kennen oder als Sponsor zu finden, das unabhängig und kostenfrei die Votings für das Projekt durchführen kann, der sei herzlich eingeladen, das zu organisieren.