Ansagerin oder Ansager für “Krimi 2.0″

Ihr kennt sicher noch die gute alte Sitte im Fernsehen, die leider heutzutage aus der Mode gekommen ist.

Eine Ansagerin sagt die nächste Fernseh-Sendung an und erläutert kurz, um was es dabei gehen wird. Manches Mal war die Ansage allein schon ein Highlight, manchmal schon interessanter, weil lustiger als die folgende Sendung selbst. Ohne Tele-Prompter mussten die Damen immer wieder aufs Blatt schauen und eine von einem “Ich muss es ja nicht sprechen-Mensch” verfriemelte Ansage ohne Fehler aufsagen.

Was nicht immer klappte und unvergessen ist die komödiantische Verarbeitung “Die Inhaltsangabe” von Loriot mit der wunderbaren Evelyn Hamann:

Wir haben gestern auf Twitter und Facebook gefragt, was Ihr von einer solchen Idee haltet und bekamen ein positives Feedback.

Lasst uns eine/n Ansager/in für “Krimi 2.0″ finden.

Zuerst brauchen wir einen Text, der gesprochen werden soll. Hier kommen die ganzen Texter/innen unter Euch zum Zug. Einerseits soll der/die Ansagerin den Film ankündigen, aber auch eine Ansage für die Magazin-Sendung sprechen. Je verschachtelter der Text, desto besser. Der oder die Ansager/in soll eine Ansage machen, die schwer zu sprechen ist und dadurch durchaus komisch werden darf.

ACHTUNG: Wir werden die Texte zur Wahl stellen und der- oder diejenige, dessen Text gewinnt, muss ihn als erste/r in einem Video vorsprechen, um zu beweisen, dass es möglich ist. Das zeigen wir auf unserem YouTube-Kanal. Damit soll den anderen Mut gemacht werden, ihre Bewerbung für den/die Ansager/in einzuschicken. ;-)

Wenn Ihr mit diesem Beitrag am Wettbewerb teilnehmen möchtet, seid Ihr natürlich im Vorteil, aber wir können damit leben und wir denken, dass die anderen das auch können. Im Text müssen folgende Worte vorkommen:

“Interaktiv”, “Social-Media”, “Internet”, “User”, “Netz”, “Voting”, “Kino”, “Twitter”, “Facebook”, “Schliersee”, “Held”, “Leiche”, “Komödie” und natürlich “Krimi 2.0″.

Wir bitten Euch, über die Kommentar-Funktion Eure Text-Vorschläge einzutragen und werden diese dann zur Wahl stellen. Ihr habt eine Woche Zeit. Bis nächsten Freitag, den 28.Mai um 12.00 Uhr mittags muss Euer Vorschlag eingegangen sein. Dann werden wir ein 24h-Voting durchführen und am Samstag steht fest, welcher Text gesprochen werden soll.

Der Gewinner-Text wird dann am Sonntag in unserem Magazin vom Urheber vorgelesen. Ob wir das per Skype realisieren oder ob eine schnelle Video-Produktion möglich ist, klären wir spontan mit dem Urheber oder der Urheberin.

Der/oder die Verfasser/in des Gewinnertextes erhält eine Einladung zur “Krimi 2.0″- Premiere für 2 Personen. Für die Premiere wird es keine Kauf-Karten geben, aber ein Premieren-Party. ;-)  Anreise und Übernachtung müsst Ihr allerdings selbst organisieren, das können wir nicht stemmen bzw. haben keinen Sponsor dafür.

Wir freuen uns auf Eure Texte! Haut in die Tasten, Texter/innen!

Eine Information zum Entstehen dieser Idee:

Wir haben eine E-Mail einer Agentur bekommen, die ein unter Vertrag stehendes “Model und Schauspieltalent” als Ansagerin für den “Krimi 2.0″ bzw. die Magazin-Sendung angeboten hat.

Sie hätten die Ansagen gerne mit Ihrem Mode-Sponsor produziert und dann an uns geliefert. Das finden wir grundsätzlich gut, aber auf die Nachfrage, ob der Mode-Sponsor denn eine oder mehrere Figuren im “Krimi 2.0″ ausstatten möchte, erhielten wir als Antwort, dass sie eigentlich möchten, dass Ihr “Model und Schauspieltalent” eine Hauptrolle im “Krimi 2.0″ bekommt.

Wir haben die Kommunikation mit dem Model und Schauspieltalent und seiner Agentur dann mit folgendem Hinweis abgebrochen:

Gastauftritte von bekannten Schauspieler/innen sind gut für das Projekt “Krimi 2.0″ und alle, die bisher zugesagt haben, haben das nicht aufgrund finanzieller oder sonstiger Interessen getan, sondern weil sie das Projekt unterstützen möchten. Alle Schauspieler/innen für eine der Hauptrollen müssen sich bewerben, sie werden auch nicht durch Sponsoren, die nur das Interesse verfolgen, sich selbst zu promoten, in das Projekt gedrückt werden. Wir haben von Anfang an kommuniziert, dass wir uns das Recht vorbehalten, Sponsoren abzulehnen, wenn sie nicht der Philosophie des Projekts entsprechen. Das war in diesem Fall gegeben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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‚© Rainer Sturm / PIXELIO

Über admin

Projektleiter Michael Jäger begibt sich auf den spannenden Weg, gemeinsam mit vielen Mitstreitern ein ehrenamtliches Projekt zugunsten einer sozialen Einrichtung zu stemmen, das es in dieser Form weltweit noch nicht gegeben hat. Ein Kriminalfilm nach Zuschauerwünschen gestaltet. Mitmachen ist keine Floskel, sondern ausdrücklich erwünscht.
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27 Antworten auf Ansagerin oder Ansager für “Krimi 2.0″

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  22. Die Idee hat einen gewissen Reiz. Gerade weil die Ansager im “normalen” Fernsehleben das selbige ja ausgehaucht haben, ist eine Re-Vitalisierung schon eine Besonderheit. Mal sehen, ob mir was zum Text einfällt, ansonsten kann ich es ja mal mit dem Ansagen probieren. ;)

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  26. MissGeschick sagt:

    Hey Leute,

    also ich habe nun schon seit die Idee existiert versucht einen lustigen Text zu schreiben, ich bin einfach nicht Humorvoll in meinem Kopf ist es lustig, wie die studivz Gruppe schon sagt, aber anscheinend müssen die Leute wirklich reinkommen, denn raus kommt davon nichts, außer vertrocknete Erklärungstexte über 2.0. Da nur noch eine Nacht Zeit ist und ich sicher nichts mehr vollbringen werde, will ich aber auf jeden Fall ein paar Ideen dazu los werden, die vielleicht ja angenommen werden.

    Also ich habe mir Gedanken zum Text gemacht aber auch dazu wie er vorgetragen werden könnte, da war zum einen die Idee, den Text von zwei Ansagern vortragen zu lassen.

    ein Mann im 80er Jahre Stil gekleidet (Lederjacke und sonst ziemlich cool) trägt einen 80er / 90er Jahre Ansagertext vor mit Kaugummi im Mund (vom Blatt abgelesen).
    und hat dann einen Übergangstext, sowas in der Art:
    Damit auch die “Zuschauer 2.0″ alles verstehen: hier die Übersetzung

    eine Frau mit falschen Haaren, falschen Fingernägeln, falscher Augenfarbe (also intensiv Farben Kontaktlinsen) (Mädels wie von Germany next Topmodel, denen aber überzogen angesehen wird, dass an ihnen mehr unecht als echt ist)
    (So’ne Daniela Katzenberger)
    sie trägt ihren Text vor gelesen von einem WePad

    Oder eben, ein Ansager / eine Ansagerin liest auf jeden Fall die Ansage von einem “WePad” ab und nicht mehr von Zetteln.
    Fänd ich schon ziemlich 2.0ig :)

    Ich hoffe es haben ganz viele User eine Idee zu Texten…

  27. Markus sagt:

    Guten Abend, meine Damen und Herren.

    1969 legten Forscher den Grundstein für die Revolution des Films im 21. Jahrhundert. Niemand konnte damals ahnen, dass das Internet, erschaffen zum zeit- und ressourcensparenden Austausch von Daten, eines Tages eine wichtige Rolle für das Kino spielen würde. Zu Anbeginn umfasste das Netz nur wenige Rechner in Forschungseinrichtungen. Doch als das World Wide Web entstand und Browser das Blättern im Informationsangebot ermöglichten, schlossen sich immer mehr Menschen an.
    Anwendungen zur Kommunikation wie Facebook und Twitter, zuerst belächelt, übernahmen die Funktion der früheren Handelspoststellen. Die Menschen trafen sich und kommunizierten wieder miteinander. Social-Media wurde das Schlagwort für mündige Bürger und Kunden, die nicht nur konsumieren und passiv akzeptieren.
    Für viele Produzenten eine schwierige Zeit. Der Hörer und Zuschauer nahm nicht mehr widerspruchslos hin, was ihm vorgesetzt wurde, sondern er redete und gestaltete mit. Selbst altehrwürdige Nachrichtensender übernahmen Inhalte, die Laien produzierten.

    Mit der Frage: »Was wäre, wenn das Publikum entscheidet, welcher Film ins Kino kommt?« begann ein ehrgeiziges Internet-Kino-Vorhaben:
    »Krimi 2.0 – Wir machen uns den Krimi, wie er uns gefällt.«

    Das wichtigste Werkzeug, der User, wie der mitgestaltende Zuschauer genannt wird, einzubinden, ist das Voting.
    Die erste Abstimmung in der Geschichte der Filmproduktion, online durchgeführt, brachte die Erkenntnis, die vor Krimi 2.0 nur im Nachhinein durch den Kartenverkauf zu erlangen gewesen wäre, dass die Menschen eine Komödie sehen wollen.
    Schlag auf Schlag ging die Entwicklung des Films interaktiv weiter. Sollte beispielsweise der Protagonist ein Held oder ein Heldin sein? Die Leiche eine Frau oder ein Mann? Sie, werte Zuschauer, entschieden sich für einen Helden. Kein Polizist übrigens, sondern Wissenschaftler, der sich am Schliersee erholen möchte, doch im Kofferraum seines Wagens eine tote Frau findet, die sein Leben umkrempeln wird.
    Ich wünsche Ihnen nun gute Unterhaltung bei Ihrem Krimi 2.o